Emptiness and Disbelief

Emptiness and Disbelief
date
07/09/2006
Description
Artwork & Character (C) by Sev. Das ist ein WOLF!!! Am Donnerstag hab ich mich so beschissen wie noch nie gefühlt. Eigentlich war es ein ganz schöner Tag, mit einem entspannenden poffschen Telefonat zum Ausklinken. Nachdem wir aufgehört hatten zu telefonieren – es war schon gut nach zwölf – wollte ich mich ins Bett kuscheln und einschlafen, wofür ich im Schnitt schon mal ne halbe Stunde brauchen kann. Und dann kam mir ein Gedanke; traf mich wie ein Blitzschlag vom Himmel. Am nächsten Tag würde Freitag sein. Dann würde ES schon drei Wochen sein. Schon die dritte Woche, seit SIE von uns ging. Uns verließ. Mich verließ... Ich hasse Freitage seitdem, ich kann ihnen keine Freude mehr abgewinnen. Denn sie werden mich IMMER an jenen Tag erinnern. Und um so näher der Zeiger sich auf zehn Uhr morgens zu bewegt, um so mehr zieht sich mein Magen zusammen. Und in dieser Nacht wurde ich schmerzlichst und brutal an die Nacht auf jenem Freitag erinnert. Die Nacht, in der ich so viele Tränen geweint habe, wie in meinem ganzen Leben nicht. Die Nacht, in der ich zum ersten Mal seit Jahren zu meinen Eltern und zu IHR ins Bett gekrabbelt bin, nur um mich von ihr zu verabschieden. Sie war ganz ruhig und hat mich mit ihren großen, sanften Augen angeschaut, konnte nicht verstehen, warum ich so traurig war. Ich habe ihre Pfoten festgehalten und sie gestreichelt und am nächsten Morgen die erste Stunde geschmissen, nur um noch etwas Zeit mit ihr verbringen zu dürfen. Geheuchelte Zeit, die ich damit verbracht habe, über jene Wahrheit hinwegzukommen, die sich mir unweigerlich vor Augen stellte. Zwei Stunden später war sie tot und ich wusste es nicht einmal. Nein, ich wusste nicht wann sie es tun würden, wollte es nicht wissen. Ich hätte den Gedanken nicht aushalten können. Donnerstag Nacht ist also alles wieder hochgekommen und eines ist mir dabei klar geworden. Sie ist weg, wird nie wiederkommen. Und sie hat einen Teil von mir mitgenommen. Da war etwas, ein Gefühl in meiner Brust, das ich zuerst nicht einordnen konnte. Dann wusste ich plötzlich, was es war: Leere. Sie ist fortgegangen und hat mein Herz als Andenken mitgenommen. Denn da ist nichts mehr was fühlen könnte, nur noch ein Klumpen Fleisch, das rhythmisch schlägt und eine seelenlose Hülle am Leben erhält...
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