Sezzuri DeShalizar (DROW)

Sezzuri DeShalizar (DROW)
date
03/28/2005
00
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Description
Tiefes Grau, weit unter den Felsen welche das letzte Sonnenlicht des Tages
streift. Unter dem saftigen Moos, welches den noch warmen Hügel am Rand des
Waldes bedeckt und jeden Morgen, nass vom Tau, den Frühling ankündigt.
Unten, tief unten in den riesigen Ausbuchtungen der Höhlen welche, bewohnt von eigenartigen Kreaturen, zwei Clans vereint, entflammen die Spitzen der Fackeln an den
düsteren, unebenen Wänden. Das Licht erreicht die Decke nicht. Lediglich die
längsten, tropfenden Enden der Stalaktiten werden von Licht erfasst. Groß
wie ein Stadion offenbart sich die Halle und der Jüngling in schwarz
schreitet stolz, eine Laterne fest in seiner Rechten hinüber in Richtung des
schwarzen Heeres der Göttin. Starr blicken die schwarzen Gesichter über den
Platz hinüber zu den heidnischen Gegnern der eigenen Art. Kein Laut ist zu
hören; nur das klappern der Rüstungen und das stetige Ein- und Ausatmen der
Elfenähnlichen. Silberner Stahl blitzt auf und funkelt im Licht der Fackeln.
Stolz und beherrscht warten die drowschen Krieger auf das Zeichen. Eine
Frau, insofern man die weiblichen Wesen dieser Art so bezeichnen darf,
wunderschön auf eine bizarre und dunkle Weise steht an der Spitze der
schwarzen Armee und beäugt kritisch die Schatten ihr gegenüber. Ihren
Brustpanzer aus schwarzem Metall schmückt eine silbrige Spinne. Stolz
funkelt in ihren bernsteinfarbenen Augen. Die weißen, langen Haare sind
zurückgebunden in einen festen Zopf. Lolth als Diadem.
Mit der Hand am Schwertknauf bedeutet sie den Magiern, dunklen Gestalten in
schwarzen, verzierten Roben sich vorzubereiten. Einen Augenblick, wenige
verheißungsvolle Sekunden, Ruhe und es beginnt die blutige Schlacht. Ohne
Ton, ohne Gnade strömen die Spinnen auf die Gegner zu wie eine unaufhaltbare
Welle voller Tod und Verderben. Man vernimmt Schritte, das Klirren von
aufeinander treffenden Klingen, den einen oder anderen toten Körper zu Boden
gleiten. Zwischen den Kämpfenden ein Raunen, die Beschwörungen und Sprüche
der Magier, Feuer, ein Beben nach dem anderen und über allen die würdevolle
Stille der Krieger. Keine Schreie lassen die Wände erbeben, nur die Kälte
der emotionslosen Drow schallt von dem Gestein wieder.
Und da, inmitten des Todes, steht SIE, in einer zerschlissenen, abgetragenen
Robe.
Das schwarze Gift, unreines Schattenkind geprägt von Zorn und erfüllt mit
gebrochenem Glauben spricht sie eine Formel nach der anderen. Ihr schwarzes
Haar, lang und ungekämmt, strömt Richtung Boden. Die Augen voll von Schmerz
und Wahnsinn. Fehlende Angst und Ehrfurcht verleihen ihr ungeahnte Kraft und
Macht. Krieger schneiden und streifen ihren dürren Leib doch noch immer
steht sie. Gelobt sei die Spinne. Totale Stille breitet sich aus, gebrochen
nur vom erschöpften Keuchen der Lebenden und Sterbenden. Der Tod hat
über das Leben gesiegt und die Schlacht zu Gunsten der Lolthanbeter
entschieden. Pünktlich auf die Minute in der dieser Tag sein Leben aushaucht
fallen die Waffen nach der Schlacht. Die Gegner erlagen Lolths Armee und
Sezzuri inmitten ihrer Feinde siegte ein weiteres Mal für ihre Generalin und
die Gunst der Spinnenkönigin. Auch wenn sie niemals Beachtung oder gar Lob
erhalten wird. Tod den Feinden, es lebe Lolth!
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