The lamb - Isabella Marie Swan

The lamb - Isabella Marie Swan
date
01/26/2012
00
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Description
Verständnislos starrte ich ihm in die Augen. Er starrte zurück und nichts Entschuldigendes lag in seinem Blick. Seine Augen waren wie aus Topas – hart und klar und sehr tief.
„Ich verspreche dir , dass du mich heute zum letzten Mal siehst. Ich werde nicht zurückkehren. Du kannst dein Leben ungestört von mir weiterleben. Es wird so sein, als hätte es mich nie gegeben.“
„Keine Sorge. Du bist ein Mensch. Deine Erinnerung ist löchrig wie ein Sieb. Bei euch heilt die Zeit alle Wunden.“
„Warte!“
Ich streckte die Arme nach ihm aus und zwang meine gefühllosen Beine vorwärts. Einen Moment lang dachte ich, auch er würde die Arme nach mir ausstrecken.
Dann erhob sich eine leichte, unnatürliche Brise. Ich riss die Augen auf.
Er war weg.
„Es wird so sein, als hätte es mich nie gegeben.“
Ich spürte den glatten Holzboden unter den Knien, dann unter den Handflächen und dann an der Wange. Ich hoffte ohnmächtig zu werden, aber zu meiner Enttäuschung verlor ich nicht das Bewusstsein. Die Wellen des Schmerzes, die bis jetzt nur an mir geleckt hatten, erhoben sich jetzt turmhoch, überspülten mich und zogen mich unter Wasser. Ich tauchte nicht wieder auf.
Und trotzdem konnte ich es überstehen. Ich war hellwach, ich spürte den schmerzhaften Verlust – er strahlte von der Brust aus, jagte mir in Wellen durch die Glieder und schoss mir in den Kopf - , aber es war auszuhalten. Ich konnte es überstehen. Der Schmerz hatte mit der Zeit nicht nachgelassen, aber ich schien nun genug Kraft zu haben, um ihn zu ertragen.
Ich wünschte mir das Gefühl der Taubheit zurück, aber ich wusste nicht mehr wie das ging. Der Albtraum letzte Nacht bohrte in meinem Hirn und zwang mich dazu, über Dinge nachzudenken, die mir wehtaten. Selbst als ich die Bilder schaudernd wegwischte spürte ich, wie meine Augen sich mit Tränen füllten und wie das Loch in meiner Brust wieder anfing zu brennen. Ich schlang den Arm um meinen Oberkörper, damit er nicht in Stücke fiel.
„Es wird so sein, als hätte es mich nie gegeben.“
Es waren nur Worte, wie auf Papier gedruckt. Nur Worte, doch sie rissen das Loch weit auf. Ich krümmte mich, versuchte ohne Lungen zu atmen.
Ich fragte mich wie lange das noch so gehen konnte. Vielleicht könnte ich eines Tages, in vielen Jahren – wenn der Schmerz auf ein erträgliches Maß zurückgegangen wäre – auf jene wenigen kurzen Monate zurückblicken, die immer die schönsten meines Lebens sein würden. Und falls der Schmerz tatsächlich einmal abklingen würde, dass das möglich wäre, würde ich vielleicht dankbar dafür sein, dass er mir so viel Zeit geschenkt hatte. Mehr als ich verlangt hatte, mehr als ich verdiente. Vielleicht konnte ich es eines Tages so sehen.
"New Moon"
~~~oOo~~~
Marie...
Isabella Marie Swan.
Hier ist sie nun, die dritte weibliche Person, die mich auf der ganzen Welt mit am meisten fasziniert, und das weibliche Pendant zu meinem "Lion" Edward, den ich allerdings nach meinen Vorstellungen gezeichnet hatte und der auch mehr nach Anime/Manga ausschaut.
Meine drei Lieblingsschauspielerinnen habe ich nun hiermit alle einmal gezeichnet: Liv Tyler, Sarah Michelle Gellar und jetzt sie, Kristen Stewart, eigentlich zu schön für die Rolle der im Buch so tollpatschigen und durchschnittlichen Bella Swan.
Anfangs stand ich total ablehnend gegenüber den Filmen und vor allem der Rollenbesetzung. Das trifft bei mir auf die Rolle des Edward auch immer noch zu. Aber Kristen als Bella... Mal abgesehen von ihrer Schönheit - die ich mit diesem Bild kaum wiederzugeben imstande war - finde ich die Wahl nun richtig gut.
Der zweite Band ist mein Lieblingsteil. New Moon.
Ich durchlebte meinen persönlichen Neumond zu jener Zeit vor zwei Jahren, als ich es zum ersten Mal las. Vielleicht fühle ich mich ihr deshalb so sehr verbunden. Der Rolle der Bella, nicht Kristen an sich.
Ich dachte, meine Welt hätte aufgehört sich zu drehen und alles um mich herum müsste auch stehenbleiben und meinen Schmerz wahrnehmen. Aber es ging weiter. Und es geht noch heute weiter.
Heute schaue ich zurück und denke, dass auch sie mir ein kleines Stück bei der Bewältigung meiner Probleme geholfen hat. Bei Weitem nicht so, wie es reale Personen getan haben, aber doch ein Stück weit.
Ich denke man kann mir meine Bewunderung und Zuneigung für diesen Charakter durchaus anhören^o^. Ähnlich wie die Rollen der Arwen und der Buffy hat mich auch die der Bella so tief berührt, dass sie tiefe Spuren bei mir hinterlassen hat. Und ich bin dankbar dafür.
Mein Lieblingscharakter war niemals Edward. Jacob vielleicht ein wenig mehr, ja. Aber Bella... nun ja.
Ich VERSTEHE sie. Nicht in Bezug auf ihre Liebe. Aber in Bezug auf ALLES andere.
Habe gestern "Die Geisha" geschaut. Und da kamen ein paar sehr weise Worte drin vor:
"Verlust kann man nicht mit Worten ausdrücken oder beschreiben. Man kann ihn nur fühlen.
Das Herz stirbt einen langsamen Tod.
Es wirft die Hoffnung ab, wie ein Baum das welke Laub, Blatt für Blatt, Stück für Stück..."
Viel Spaß mit dem Fanart. Ich hoffe euch gefällt es. Ich denke, die Augen gehen jetzt und wirken nach der Schattierung nicht mehr ganz so weit auseinanderstehend, oder Nighty?^o^
Ihr Gesicht ist etwas... schräg geworden.>.< Naja... wessen Gesicht ist schon genau gerade?
Hat Spaß gemacht. Bleistift... Damit kann ich immer noch am Besten umgehen. Klar. Damit habe ich ja die meiste Zeit der letzten Jahre auch gearbeitet.
Hope you like it!
merle
details
Format
DIN A 3
Zeit
6-8 Stdn.
Musik
alles mögliche, Bleach-STs, Songs vom MP3-Player wie "All the right moves" von One Republik u.a.
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