Otori Takeo - Clan der Otori

Otori Takeo - Clan der Otori
date
04/15/2011
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Description
'Ich versuche mich mit dem Gedanken zu trösten, dass Takeo gestorben ist, wie er gelebt hat, furchtlos und voller Mitgefühl.' Kubo Makoto
‚Die Bürger der Stadt Hagi versammelten sich auf den Straßen, am Strand und am Flussufer, stumm vor Schreck und unfähig zu begreifen, was geschehen war und wie sich diese Katastrophe mitten in der Hauptstadt hatte ereignen können.
„Lady Otori, was geht hier vor? Ich bitte sie mir zuzuhören! Lassen Sie uns reden!“
„Ich bin nicht mehr Lady Otori. Ich bin Shirakawa Kaede. Ich bin eine Seishuu und ich kehre zu meinem Clan zurück.“’
‚Die Menschen in der Hauptstadt spürten, dass die Harmonie und der Friede des Landes zu Ende waren.’
‚Takeo kehrte zur Hauptstadt zurück. Menschen kamen ihm entgegen, die aus der Stadt flüchteten. Sie sahen verstört und traurig aus und Takeo hatte Mitleid mit ihnen. Betäubt von dem Gespräch mit Kaede und unvermittelt konfrontiert mit ihrem offenen Hass und ihrer Verbitterung war sein einziger Gedanke: Es ist aus.
Er sah den Abt Shingen vor sich, wie er vor vielen Jahre zu ihm gesprochen hatte: „Komm zu uns zurück, wenn alles vorbei ist.“
„Wird es je vorbei sein?“, hatte er damals gefragt.
„Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.“, hatte Shingen geantwortet.’
‚Nun war das Ende unvermittelt, aber unausweichlich gekommen. Die feinen Maschen des Himmelsnetzes umschlossen ihn, wie sie am Ende jedes Lebewesen umschlossen.
Alles war vorbei.
Er würde nach Terayama zurückkehren, zu der Abtei.’
‚Das Kirin, das fantastische und scheinbar mystische Geschöpf, war gestorben.
Als Shigeko, Takeos älteste Tochter, es betrachtete, überkam sie plötzlich eine schlimme Vorahnung.
„Das ist das Ende von allem.“, sagte sie. „Das Kirin erscheint nur, wenn der Herrscher eines Landes gerecht ist und Friede im Reich herrscht. Sein Tod kann nur bedeuten, dass all das Vergangenheit ist.“
Und sie wurde die Überzeugung nicht los, dass ihr Vater tot war.’
Aus dem Brief von Kubo Makoto an Otori Kaede
‚Miki verbrachte viele Stunden an genau der Stelle im Garten, wo ihr Vater und ihre Zwillingsschwester gestorben waren.
Seit Otori Takeos Tod haben wir die Houou, die seltenen und sagenumwobenen Reiher, nicht mehr hier gesehen. Sie haben den Wald verlassen. Wer weiß, wann und ob sie zurückkehren.
Auch ich habe das Gefühl, meine Trauer niemals überwinden zu können. Er hat akzeptiert, dass seine Zeit gekommen war.’
~~~
„Ich kann ohne ich nicht leben…,“ sagte sie unvermittelt.
„Ich bedaure und bereue alles zutiefst. Ich habe ihn in die Arme seiner Mörder getrieben. Das werde ich mir nie verzeihen.“
Sie hatte Takeo einmal versprochen, sich das Leben erst nach seinem Tod zu nehmen. Sie erinnerte sich unter Qualen daran, dass sie ihn aufgefordert hatte, sich selbst zu töten, und genau dies hatte er mit den Händen seines Sohnes getan. Nun würde sie dasselbe tun. Ihr Blut und ihr Geist würden ihm folgen. Sie wollte sterben.
Doch sie musste für Miki, die Kinder ihrer Schwester, für Shigeko, ja selbst für Hisao, Takeos einzigen Sohn, weiterleben. Für alle Kinder Takeos.
„Für alle unsere Kinder.“
Otori Kaede
~~~oOo~~~
Otori Takeo...
Takeo...
Muss ich mehr sagen?
Ich glaube, es gibt wirklich keine Romanfigur, die mich derart fasziniert und beschäftigt wie diese. Ich danke Lian Hearn für die Erfindung dieses wunderbaren Charakters und dieser eindringlichen Geschichte. Ich hab geheult, als Takeo starb. Das passiert mir bei der Lektüre von Büchern eigentlich nicht so oft... *ggg*
Otori Takeo hat mich derart beeinflusst, dass ich komplett einen Charakter meiner FanFiction "Die Weiße Schlange" nach ihm und auch nach dem Bild von Himura Kenshin gestaltete. Yamazaki Takeo ist eine gute Mischung aus diesen Beiden.^^
Es war lange, lange Zeit mal fällig, dass ich ihn mal zeichne. Da ich jetzt gerade die Hörbücher am Durchhören bin (nur lesen reicht mir in diesem Fall nicht^^), hat mich das inspiriert nun DOCH endlich mal einen RICHTIGEN Takeo in Angriff zu nehmen.^^ Leute, ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen.
Verheerende Schlachten, unsterbliche Liebe, bedroht durch eine Weissagung, die sich auf unaussprechlich grausame Weise am Ende erfüllt... Takeo steht von Anfang an zwischen drei Fronten. Den Geheimen, bei denen er aufwuchs und die Gott verehren und nicht Buddha, den Otori-Lords, allen voran dem besonnen Shigeru, der ihn adoptiert und dem jungen Tomasu den Namen Takeo erst gibt, und dem Kikuta-Stamm, einer gewieften, recht grausamen Bande von Auftragsmördern und Ninjas mit geheimnisvollen Fähigkeiten, von denen sein Vater abstammte.
Er schafft es, im Laufe seines Lebens Frieden in den drei Ländern zu erreichen und auch die drei so gegensätzlichen Seiten in sich zu vereinen.
Bis dann das Schicksal eines Tages zuschlägt.
Omg... ich fand es so schrecklich...
Lest doch selbst.^^
Ich hoffe mein Bild gefällt euch. War eine Heidenarbeit, vor allem auch der HG. Dieses Schloss gibt es nirgendwo wirklich. Ich habe es lediglich an bestehende Architekturen in Japan angelehnt. Ich bin dieses Mal eigentlich recht zufrieden.^o^ *duck*
Viel Spaß beim Anschauen! Freu mich immer über ehrliche Kommies.^^
Eure merle
~~~oOo~~~
I used to be my own protection
But not now
Cos my path has lost direction
Somehow
And the clouds above move closer
Looking so dissatisfied
But the heartless wind kept blowing
And blowing
I used to be my own protection
But not now
My mind has lost direction
Somehow
details
Stile
Bleistift, Buntstifte
Zeit
ca. 9-10 Stdn.
Format
DIN A 3
Hörbuch
"Der Pfad im Schnee" u. "Der Glanz des Mondes" Lian Hearn
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